5 Fragen an Wolfgang Beilhack

01.07.2016

Mit Wolfgang Beilhack ist zu Saisonbeginn kein unbekanntes Gesicht in Prien verpflichtet worden. Der 39-jährige Brannenburger blickt auf viele Derbys gegen den TuS zurück und freut sich auf seine neue Aufgabe. Wir wollten noch ein bisschen mehr erfahren:

Wolfgang Beilhack, 39 Jahre, wohnt in Brannenburg mit seiner Frau und seinen zwei Kindern. Seit 1990 durchlief er bis zu Meisterschaft mit der A-Jugend alle Jugendstationen in Brannenburg, ehe er für ein Jahr zum TSV Milbertshofen in die Bayernliga wechselte. Doch nach nur einem Jahr zog es ihn zurück in die Heimat zum TSV Brannenburg, wo er bis 1999 die Schuhe schnürte. Um noch einmal anzugreifen, erfolgte 2000 ein Transfer zum TSV Trudering, wo er ein Jahr in der Regionalliga und zwei Jahre in der Bayernliga aktiv war.

Bedingt durch eine schwere Oberschenkelverletzung verbrachte Beilhack dann aber die letzten 12 Jahre ab 2004 in Brannenburg, wo er Leistungsträger im Kasten war.

Nebenbei war der Torhüter als Trainer in diversen Jugendmannschaften und auch der 1. Herren aktiv, bevor er zur aktuellen Saison in Prien als Trainer anheuerte.

Hallo Wolfgang,
zunächst mal herzlich Willkommen beim TuS Prien. Hast du dich schon eingelebt im Verein?

Natürlich. Ist mir ja ganz einfach gemacht worden. Ich kenne ja einige aus dem Verein, entweder, weil ich selbst gegen Sie gespielt habe oder aus vielen Gesprächen nach dem Spiel. Als Spieler war das immer ein Highlight in Prien zu spielen, da man wusste, dass viele Zuschauer zu solch einen „Lokalderby“ kamen, eine Riesenstimmung herrscht und es nie ein langweiliges Spiel gegeneinander wurde. Nach solchen Spielen hast du dann den gegenseitigen Respekt gespürt. Ich habe mich eigentlich nie unwohl in Prien gefühlt. Natürlich habe ich in der kurzen Zeit noch nicht alle Personen und Funktionäre im Verein kennengelernt, aber das wird bestimmt noch kommen.

Du übernimmst eine junge, formbare Truppe in Prien, die schon letzte Saison so zusammengespielt hat. Was sind deine Ziele für die Vorbereitung?

Mein Ziel in der Vorbereitung ist es, eine homogene, spielerisch sowie abwehrstarke Mannschaft zu entwickeln. Die Testspiele werden zeigen, wo man noch den Hebel ansetzen muss. Aber ich denke da wird noch viel Schweiß fließen müssen. Das kann ich Versprechen.

Was sind deine Ansprüche an die Mannschaft im Rahmen der Vorbereitung und darüber hinaus?

In der Vorbereitung legen wir die körperlichen Voraussetzungen, Fitness sowie die läuferische Basis für eine gute Saison. Darüber hinaus hoffe ich, dass alle weites gehend verletzungsfrei die Saison überstehen. Ich möchte meine Leidenschaft zum Handball noch mehr auf die Spieler übertragen und gute Handballspiele abliefern. Ich denke einer erfolgreichen Saison steht bis jetzt nichts im Wege.

In der BOL sind 3 neue Manschafften, darunter die Reserve der ehemaligen Bayernligatruppe aus Allach. Wie schätzt du die Stärke der Konkurrenz ein?

In der Bezirksoberliga musst du zu 100 Prozent Einsatz zeigen. Egal ob es um Abwehr oder Angriff geht. Da kannst du mal nicht so im „Vorbeigehen“ oder mit weniger Trainingsaufwand einen Gegner besiegen. Alle Mannschaften können meiner Ansicht nach in der Bezirksoberliga bestehen. Es zeigt ja die letzte Saison, das auch geholte 23 Punkte zwar für den 5. Tabellenplatz reichen, doch 7 Punkte weniger und du steckst im Abstiegskampf. Es wird also für alle Beteiligten interessant was dann am Ende rauskommt.

Ganz unbefangen und ohne die Mannschaft bereits besser zu kennen:
Was sind deine Ziele mit der Mannschaft in der kommenden Saison?

Mein Ziel ist es eine gute Mannschaft noch besser zu machen. Das alle mitziehen und am Ende vielleicht etwas Zählbares herauskommt. Wir machen ja alle nicht den Aufwand, um dann zu sagen, dass wir 5. werden wollen. Und wenn ich am Ende eines Spiels oder Trainings lachende Gesichter sehe, weil wir gewonnen oder ein gutes Training gemacht haben, dann bin ich auch zufrieden.

Autor: TuS Prien/Ole Horstmann


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