Tabellenführer TuS Prien seit neun Spielen ohne Niederlage

21.11.2017

In Salzburg gaben die Chiemseer am vergangenen Samstag nach einem zwischenzeitlichen 7-Tore-Vorsprung den Sieg noch aus den Händen und verschenkten beim 31:31 (13:17) so einen Punkt in der Fremde.
Schnell konnten sich die Gäste aus Prien auf die Angriffe der Salzburger einstellen und besonders über eine schnelle zweite Welle in der Offensive zum leichten Torerfolg kommen. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit waren die Hausherren zu früh in der Kabine, was Prien sehr gut nutzte und den Vorsprung zur Halbzeit auf 13:17 ausbaute.
Gestärkt durch die Vier-Tore-Führung, legte der TuS Prien nochmals eine Schippe drauf und erhöhte durch schöne Kombinationen auf 15:22. Doch dann gab es einen Bruch im Spiel der Chiemseer. Durch die überharte und teils unsportliche Gangart der Salzburger, die durch die heimischen Schiedsrichter so gut wie nicht eingeschränkt wurde, verlor man auf Priener Seite völlig den Faden und vor Allem die Lust am Handballspielen. So kam es, wie es kommen musste und Salzburg verkürzte Tor um Tor und ging 10 Minuten vor Abpfiff erstmals mit 29:28 in Front. In den letzten Minuten hatten beide Teams die Chance zur Führung. Letztendlich ging das Spiel aber unentschieden aus und die Mannschaften teilten sich die Punkte.
Während die Freude auf Salzburger Seite groß war, haderten die Priener zum einen mit den teils fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen, zum anderen aber viel mehr mit der eigenen Leistung im zweiten Spielabschnitt.
Nichtsdestotrotz kann man so ein Spiel auch mal verlieren und man zeigte wiedereinmal Charakter und holte zumindest einen Punkt. So baute man die erfolgreiche Serie aus und ist mittlerweile seit neun Spielen ohne Niederlage und belegt weiterhin den ersten Tabellenplatz.
Am kommenden Samstag um 19:30 Uhr geht es gegen die Dritte von Anzing. Hier trifft man auf eine offensivstarke Mannschaft, die in Schlagdistanz zum oberen Tabellendrittel ist und bei der man gespannt sein muss, mit welchem Kader angereist wird. Die Mannschaft freut sich auf tatkräftige Unterstützung der Fans.

 

Berni Reichl


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