Über uns

Unsere Leitmotive

Wir arbeiten und engagieren uns nach dem Motto fördern und fordern. Dabei verstehen wir uns als Abteilung, in der Jeder, auch Du, willkommen bist!

Wir betreiben überwiegend Breitensport, fördern und unterstützen aber auch unsere Amateurmannschaften, die leistungsorientierten Handball betreiben wollen.

Wir wollen mit unseren bisherigen Tugenden – Einsatz, Teamgeist, Vertrauen  den Handballsport in und um Prien erfolgreich erhalten und weiter entwickeln.

Als Abteilung des Turn- und Sportvereins Prien am Chiemsee e.V. 1878 respektieren und achten wir die Grundsätze des Vereins.

zu den Grundsätzen des Hauptvereins

 


Geschichte

Als Mitbringsel aus der verlorenen Heimat Schlesien brachten junge Männer den Handballsport nach Prien. Im Frühjahr 1951 traf man sich zum ersten Training und zu ersten Wettkämpfen auf dem steinigen Flugplatzgelände. Es wurde Großfeldhandball gespielt. Gegründet wurde diese Abteilung von Georg Stolz und Ernst Haselbach. Dazu stießen Helmut Ronke, Hans Ritter, Josef Scholz, Günther Krumrey, Hansi Donauer, Kurt Händlmayer und viele andere.

Eine bittere Stunde schlug der Abteilung, als wegen Spielermangel 1964 der Spielbetrieb eingestellt werden musste. Doch schon ein Jahr später begann der nach Prien zurückgekehrte Kurt Händlmayer mit dem Wiederaufbau der Abteilung. Er führte sie über 25 Jahre lang und wurde 1992 zum Ehrenmitglied des TuS Prien ernannt.

Die Zeit des Großfeldhandballs endete 1967 und die Handballer standen vor der Frage, endgültig aufzuhören oder ohne eigene Sporthalle Hallenhandball zu spielen. Man entschloss sich zum Weitermachen. Nach 23 Jahren des Auf und Ab wurde im Jahre 1974 die Sporthalle des Ludwig-Thoma-Gymnasiums fertig gestellt. Hier fand der Priener Handball seine Heimstatt. In dieser quasi-eigenen Halle erlebte die Abteilung einen wahren Aufstieg. Zahlreich errungene Meisterschaften der Jugend-, Damen- und Herrenmannschaften demonstrierten den hohen Leistungsstandard.

Seit Ende der 90er Jahre bietet die Handball-Abteilung Kindern ab fünf Jahren die Möglichkeit, an dieser Sportart Gefallen zu finden.

Im Jahr 2001 blickte die Abteilung auf 50 Jahre erfolgreichen Handball zurück und erreichte in dieser Saison 2001/2002 ihren bis dahin größten sportlichen Erfolg: den Aufstieg der 1. Herrenmannschaft in die Landesliga. Im Jahr danach stieg sie wieder ab und zwei Jahre später wieder auf. Mit den Erfolgen kam auch der Mitgliederzuwachs. Im Jahr 2004 wurde erstmals die Mitgliederzahl von 200 überschritten.

Die Damen schafften in der Saison 2004/2005 den Sprung in die Bezirksklasse. Unter Abteilungsleiter Manfred Düring konnten sich die Herren I von 2004 – 2006 in der Landesliga behaupten. Seit dem Abstieg in der Saison 2006/2007 kämpft die Mannschaft konstant in der Bezirksoberliga. Im gleichen Zeitraum hatten auch die Jugendmannschaften ihren Zenit erreicht. Bis zu 11 Mannschaften waren in einer Saison gemeldet und erreichten so manchen Meistertitel bis hin zum Gewinn der Bezirksoberliga-Meisterschaft 2009/2010 durch die männliche A-Jugend. Nach nur drei Jahren musste Jochen Lediger aus persönlichen Gründen sein Amt als Abteilungsleiter abgeben Sein Nachfolger wurde Frank Hager. Zu Beginn 2016 überreichte Frank Hager den Abteilungsleiterstab wieder Jochen Lediger.

Auch in der Freizeit wird dem Spaß am Handball nachgegangen. Jugend- und Erwachsenen-Mannschaften nehmen alljährlich an Freundschaftsturnieren in Monheim (seit über 25 Jahren), Gelnhausen, Kulmbach, Waldkraiburg und Sand in Taufers/Italien teil. Bis nach Spanien führte die Freude am Handball. Ein reges Vereinsleben mit Ausflügen, Grillfesten, Saisonabschluss- und Weihnachtsfeiern sorgte für den Zusammenhalt.

Im Jahr 2011 feiert die Abteilung ihr 60-jähriges Bestehen. Ein Höhepunkt war dabei das traditionelle Pfingstturnier Viele befreundete Mannschaften aus nah und fern.

Seit 1974 spielt sich der Handballsport nun schon in der Halle des Ludwig-Thoma-Gymnasiums ab. Trotz der räumlichen Enge haben es die Handballer relativ weit gebracht. Sie hoffen nun, dass in den kommenden Jahren eine Halle mit Tribüne entsteht, die noch mehr Zuschauern Platz bietet, und Anreiz für die Spieler sein möge, in noch höheren Klassen zu spielen.

Seit kurzem müssen sich die Handballer ohne Ihren verstorbenen „Urvater“ Kurt Händlmayer gegen den bayernweiten Trend des Mitgliederschwundes im Handball erwehren. Bisher gelingt dies.


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